Teamspeak 2 Server installieren

by

Dieses HowTo befasst sich mit der Installation/Konfiguration eines TeamSpeak-Servers unter Linux.

—————————————————–

Autor: Weishaar Michael
Homepage: HowTo-DB.net

Inhalt:

Installation:
— 1.0 – System vorbereiten
— 1.1 – Dateien Downloaden/Installieren
— 1.2 – TeamSpeak starten

Konfiguration:
— 1.3 – Das WebInterface
— 1.4 – Die server.ini
— 1.5 – Die server.log
— 1.6 – Die server.dbs
— 2.0 – Routerkonfiguration
— 3.0 – Backup erstellen
— 4.0 – Banner einbauen

— FAQ: (Häufig gestellte Fragen) Offizielle FAQ und/oder TeamSpeak-Einstieg
(An diesem Punkt mal Danke an das komplette TSE-Team, vorallem an Ch’Ih-Yu , der sich die Mühe gemacht hat die Homepage inkl. dem FAQ-System aufzubauen!)
—————————————————–

———————————————————-
1.0 System vorbereiten
———————————————————-
Wir öffnen die Konsole bzw. loggen uns per SSH ein.

Wir werden root mit:

Code:

Zuerst erstellen wir einen neuen Benutzer, damit wir später TeamSpeak mit ihm ausführen können:

Code:

Nun haben wir einen neuen Benutzer erstellt.
Wir erstellen dem Benutzer „ts“ ein Verzeichnis mit:

Code:

Nun müssen wir dem Benutzer „ts“ ein Home-Verzeichnis zuweisen, in dem er alle nötigen rechte für das ausführen für TeamSpeak besitzen wird:

Code:

Der Benutzer benötigt nun nur noch ein Passwort, mit dem er sich per SSH einloggen kann:

Code:

Nun müssen wir das Passwort eingeben.
Wir wechseln jetzt auf den Benutzer ts mit:

Code:

Jetzt können wir mit dem Benutzer in unser Home-Verzeichnis wechseln:

Code:

———————————————————-
1.1 Dateien Downloaden/Installieren
———————————————————-
So, nun gehts los. Wir laden uns TeamSpeak auf unseren Rechner:
(Gentoo-User können auch einfach nur „emerge teamspeak2-server-bin“ in die Konsole eingeben und dann gleich mit Punkt 1.2 fortfahren)

Code:

(Aktuelle Links auf der offliziellen Homepage: http://www.goteamspeak.com) Je nach Anbindung des Rechners kann der Download eine gewisse Zeit dauern.
Wir entpacken das Archiv mit:

Code:

(Kleiner Tipp: Tab-Taste = Autovervollständigung)

Je nach Rechenleistung kann dieser Vorgang einige Zeit in Anspruch nehmen.

———————————————————-
1.2 TeamSpeak starten
———————————————————-
Nun wechseln wir mit:

Code:

in unser soeben entpacktes Verzeichnis.
Da bei TeamSpeak ein Startscript schon beiliegt genügt ein:

Code:

um den Server zu starten. Wenn ein:

Code:

erscheint, wurde er erfolgreich gestartet. Das Ganze können wir mit:

Code:

auch nochmal überprüfen. Weitere Commands:

• ./teamspeak2-server_startscript stop – Stoppt den Server

• ./teamspeak2-server_startscript restart – Startet den Server neu

• ./teamspeak2-server_startscript passwords – Gibt das Superadmin und Admin-Passwort aus – Wobei wir beim nächsten Punkt wären. Wir schreiben:

Code:

in die Konsole um das SuperAdmin-Passwort zu bekommen. (Dies ist kein Standardpasswort sondern ein generiertes, es muss also nicht geändert werden!)

———————————————————-
1.3 Das WebInterface
———————————————————-
Nun können wir uns am Browser mit

http://ip.des.servers:14534

bzw.

http://localhost:14534

ins WebInterface einloggen. Das Interface an sich ist selbsterklärend.

Zurück zur Shell:
Im TeamSpeak-Verzeichnis finden wir die server.ini, die mit:

Code:

geöffnet werden kann.

——————————————————-
Sollte mcedit nicht funktionieren, muss der mc-editor erst Installiert werden:

Debian: Einfach „apt-get install mc“ eingeben.
Gentoo: Einfach „emerge mc“ eingeben.
Alle anderen Distributionen: Klick

Das Paket installiert man dann mit: „rpm -ivh PAKETNAME“ (Unter Debian und Gentoo ist dieser Schritt nicht mehr notwendig)
——————————————————-

———————————————————-
1.4 Die server.ini
———————————————————-
[Main Config]
BoundToIp1Werte 0.0.0.1 bis 255.255.255.255 – Standardwert: leer – Wenn der Server mehrere IP-Adressen „besitzt“ kann TeamSpeak dort einer IP zugewiesen werden.
ExternalIPDetectionWerte 0 oder 1 – Standardwert: 1 – Diese Funktion sollte auf 1 bleiben, da der TeamSpeak-Server sich dadurch selbst die auf den Server verweisende IP „besorgt“.
HTTPServer PortWerte: 1 bis 65535 – Standardwert: 14534 – Dies ist der Port zum WebInterface von TeamSpeak.
HTTPServer EnabledWerte: 0 oder 1 – Standartwert: 1 – Diese Funktion bestimmt, ob das WebInterface an oder ausgeschaltet sein soll.
DateTimeFormatWerte: Beliebig vertauschbar – Standardwert: dd-mm-yyyy hh:nn:ss – Die Zeitangabe für TeamSpeak
TCPQueryPortWerte: 1 bis 65535 – Standardwert: 51234 – Legt den Port zum Zugriff auf den Server per Telnet fest (Fortgeschrittene).
AllowedClientNameCharsWerte: A-Z + Sonderzeichen – Standardwert: leer – Die erlaubten Buchstaben/Zeichen im Nicknamen der Clients, die auf den Server Connecten (Sinnvoller ist die nächste Einstellung).
DisAllowedClientNameCharsWerte: A-Z + Sonderzeichen – Standardwerte: ()[]{} – Die Buchstaben/Zeichen die nicht im Nicknamen der Clients vorkommen dürfen.

[Debug]
MessageTypesWerte: ? – Standardwert: LMTALL Diese Einstellung am besten einfach so lassen
MessageDepthsWerte: ? – Standardwert: LMDALL – Diese Einstellung am besten einfach so lassen

[WebPost]
Diese Einstellungen können komfortabel im WebInterface verwaltet werden (Global Settings).

[Log]
access_rWerte 0 oder 1 Standardwert: 0 – Logt die Aktion Registriert (Wenn sich ein User Registriert/Den Server betritt)
access_uWerte 0 oder 1 Standardwert: 0 – Logt die Aktion Unregistriert (Wenn ein Unregistrierter User den Server betritt)
channel_registeredWerte 0 oder 1 Standardwert: 0 – Logt die Aktion Registierte Channel (Wenn ein Channel Registriert/gelöscht wird)
channel_unregisteredWerte 0 oder 1 Standardwert: 0 – Logt die Aktion Unregistrierte Channel (Wenn ein Unregistriert Channel erstellt wird)
saWerte 0 oder 1 Standardwert: 0 – Logt die Aktion ServerAdmin (Wenn ein Server-Admin den Server betritt/jemand ServerAdmin bekommt/jemand ServerAdmin entzogen wird)
chatWerte 0 oder 1 Standardwert: 0 – Logt die Aktion Chat (Wenn sich User/Registrierte/Admins per Chat unterhalten)
kick_serverWerte 0 oder 1 Standardwert: 0 – Logt die Aktion ServerKick (Wenn jemand vom Server gekickt wird)
kick_channelWerte 0 oder 1 Standardwert: 0 – Logt die Aktion ChannelKick (Wenn jemand aus einem Channel gekickt wird)

[Spam]
Diese Einstellungen können komfortabel im WebInterface verwaltet werden (Global Settings).

———————————————————-
1.5 Die server.log
———————————————————-
In ihr werden:

• Die Resultate von den Log-Einstellungen der server.ini gespeichert.
• Änderungen der Konfiguration gespeichert. (Starten des Servers/Starten eines Virtuellen Servers usw..)
• Eventuell auftretende Fehler gespeichert. (Nützlich hier im Forum!)

———————————————————-
1.6 Die server.dbs
———————————————————-
• In der server.dbs werden alle Informationen über die Virtuellen Server gespeichert. (Unter anderem die Channels, Servernamen usw..)

———————————————————-
2.0 Routerkonfiguration
———————————————————-
Verwendet man im internen Netzwerk einen Router, so muss man Konfigurationseinstellungen am Router vornehmen, bevor andere User sich mit deinem TeamSpeak-Server ausserhalb des internen Netzwerks, also über das Internet verbinden können. Du selber musst dich mit der internen IP, also 192.168.x.x verbinden, wenn du den Server innerhalb deines Privaten Netzwerkes installierst.
Da es unzählige Routermodelle gibt, ist es sehr schwer, das so einfach wie möglich zu erklären. Man muss selbst auch ein bisschen nachdenken.

Normalerweise haben alle Router eine eigene „Homepage“, in der verschiedene Einstellungen vorgenommen werden können.
Also öffnen wie den Browser und geben

Code:

ein. Sollte ein Fenster mit einer Passwortabfrage erscheinen, ist der Benutzername normalerweise

Code:

und das Passwort

Code:

Wenn du dir sicher bist, dass du Benutzername und Passwort richtig eingegeben hast, und trotzem der Zugriff verweigert wird => Handbuch des Routers lesen.
Wenn das Fenster jedoch gar nicht erscheint, so kannst du es mit

Code:

probieren. Wenn das Fenster dann immer noch nicht erscheint => Handbuch des Routers lesen.

Ich nehme an, dass wir uns jetzt auf der Startseite der „Routerhomepage“ befinden. Bitte ändere dort keine Einstellungen wenn du nicht weißt, was es bedeutet.
Wie schon gesagt, es gibt viele verschiedene Routermodelle, deshalb musst du jetzt selber die „Homepage“ nach „Port-Forwarding“, „Port-Freigabe“, „Virtual-Servers“, „Ports“ oder ähnlichem durchsuchen.
Dort sollten sich mindestens 2 Textfelder befinden:
Das Textfeld, in das der benötigte Port eingegeben wird und das Textfeld, in das deine Lokale IP-Adresse eingegeben werden muss (192.168.x.x). TeamSpeak verwendet folgende Ports:

– 8767 wäre der UDP-Standartport. (Nur dieser ist notwendig um sich mit dem Server von ausserhalb zu verbinden. Wenn ein neuer virtueller Server mit Port 8768 gestartet wird, so muss die Port-Freigabe auch für diesen konfiguriert werden)

– 14534 wäre der TCP-WebInterfaceport. (Zur Administration)

– 51234 wäre der TCP-Telnetport. (Fortgeschrittene)

Nach der Eingabe der gewünschten Ports den Button „Save“, „Commit“ oder ähnliches betätigen, sonst werden die Einstellungen nicht gespeichert!

———————————————————-
3.0 Backup erstellen
———————————————————-
Manchmal ist es sinnvoll, zwischendurch ein Backup (Sicherung) vom TeamSpeak-Server vorzunehmen. Im Falle einer Übernahme des Servers oder durch Dummheit kann es schnell vorkommen, dass man mit leeren Händen da steht. Genau in dieser Sektion wollen wir das verhindern: (Es gibt auch andere Wege ein Backup von Dateien zu erstellen, jedoch sind das Scripte die mehr Linux-Kenntnisse erfordern. Als Anfänger kann man dadurch das System beschädigen. Deshalb machen wir das noch auf die „unmoderne“ Tour.)

Für uns ist also die server.dbs (in der die Informationen für alle Server, Channels usw. enthalten sind) und die server.ini (in der alle Informationen über die Einstellungen des TeamSpeak-Servers enthalten sind) wichtig.
Da wir faul sind und keine Lust dazu haben die einzelnen Dateien auf einen anderen PC/Server zu kopieren, packen wir die zwei Dateien in ein .tar.gz-Archiv. Wir gehen also in unser TeamSpeak-Verzeichnis und geben folgendes ein:

Code:

Und schon haben wir alle zwei Dateien im Archiv.
Jetzt haben wir verschiedene Möglichkeiten das Archiv vom Server zu bekommen. Wir nehmen aber die Einfachste: WinSCP
Das Programm ist eigendlich selbsterklärend. Wie auch mit dem SSH-Clienten einfach einloggen. Von dort aus kann man wie im Explorer die Datei einfach auf den Lokalen PC downloaden.

Und schon sind wir fertig!

Wenn wir das Backup wieder einspielen möchten, kopieren wir uns das Archiv mit WinSCP wieder vom PC auf den Server (ins TeamSpeak-Verzeichnis) und geben folgendes ein:

Code:

———————————————————-
4.0 Banner einbauen
———————————————————-
Seit der Final von TeamSpeak 2 ist es möglich einen Banner in TeamSpeak einzubauen. Dieser platziert sich dann im Client dort, wo unter anderem die Channelinformationen angezeigt werden. Momentan ist es leider nur möglich einen Banner für den kompletten Server zu konfigurieren und nicht für die einzelnen virtuellen. Noch ein Haken: Wenn der Client seine Fenstergröße ändert, verzieht sich der Banner in selben Proportionen.

WICHTIG: Der Banner muss im .jpg Format sein, sonst wird er nicht angezeigt!

Wir müssen uns wie gewohnt mit dem SSH-Clienten einloggen, ins TeamSpeak-Verzeichnis wechseln und mit dem Befehl

Code:

(oder anderen Editoren z.B. nano, pico, vi…) die Konfigurationsdatei von TeamSpeak öffnen.
Dort finden wir den Eintrag

Code:

den wir wie folgt abändern

Code:

Durch diese Einstellung wird der Banner mit der angegebenen URL verlinkt. Der Client wird also auf deinedomain.de verwiesen, wenn er auf den Banner klickt. Möchte man das nicht, so lassen wir diese Einstellung einfach aus.

Ganz unten in der server.ini geben wir nun folgendes ein:

Code:

Wie du siehst steht dort jetzt der absolute Pfad zum Banner.
Wenn du den mceditor verwendet hast, mit „F10“ wieder beenden (Aber abspeichern nicht vergessen).
Das unsere soeben getätigten Einstellungen auch vom Server erkannt werden, müssen wir den TeamSpeak-Server mit

Code:

kurz neustarten.

(Der Banner wird in der imagecache.ini beim Clienten abgespeichert. Leider wird der Banner nicht aktualisiert, wenn du den Banner mal ändern solltest. Der Benutzer hat somit mit hoher Warscheinlichkeit den Banner bis er mal wieder formatiert. Durch löschen der imagecache.ini (die Datei ist hidden – C:Dokumente und EinstellungenDeinNameAnwendungsdatenteamspeak2 ) wird der Banner dann wieder aktualisiert.)

###################################

Dieses HowTo befasst sich mit der Installation/Konfiguration eines TeamSpeak-Servers unter Linux.

—————————————————–
Inhalt:

Installation:
— 1.0 – System vorbereiten
— 1.1 – Dateien Downloaden/Installieren
— 1.2 – TeamSpeak starten

Konfiguration:
— 1.3 – Das WebInterface
— 1.4 – Die server.ini
— 1.5 – Die server.log
— 1.6 – Die server.dbs
— 2.0 – Routerkonfiguration
— 3.0 – Backup erstellen
— 4.0 – Banner einbauen

— FAQ: (Häufig gestellte Fragen) Offizielle FAQ und/oder TeamSpeak-Einstieg
(An diesem Punkt mal Danke an das komplette TSE-Team, vorallem an Ch’Ih-Yu , der sich die Mühe gemacht hat die Homepage inkl. dem FAQ-System aufzubauen!)
—————————————————–

———————————————————-
1.0 System vorbereiten
———————————————————-
Wir öffnen die Konsole bzw. loggen uns per SSH ein.

Wir werden root mit:

Code:

Zuerst erstellen wir einen neuen Benutzer, damit wir später TeamSpeak mit ihm ausführen können:

Code:

Nun haben wir einen neuen Benutzer erstellt.
Wir erstellen dem Benutzer „ts“ ein Verzeichnis mit:

Code:

Nun müssen wir dem Benutzer „ts“ ein Home-Verzeichnis zuweisen, in dem er alle nötigen rechte für das ausführen für TeamSpeak besitzen wird:

Code:

Der Benutzer benötigt nun nur noch ein Passwort, mit dem er sich per SSH einloggen kann:

Code:

Nun müssen wir das Passwort eingeben.
Wir wechseln jetzt auf den Benutzer ts mit:

Code:

Jetzt können wir mit dem Benutzer in unser Home-Verzeichnis wechseln:

Code:

———————————————————-
1.1 Dateien Downloaden/Installieren
———————————————————-
So, nun gehts los. Wir laden uns TeamSpeak auf unseren Rechner:
(Gentoo-User können auch einfach nur „emerge teamspeak2-server-bin“ in die Konsole eingeben und dann gleich mit Punkt 1.2 fortfahren)

Code:

(Aktuelle Links auf der offliziellen Homepage: http://www.teamspeak.com) Je nach Anbindung des Rechners kann der Download eine gewisse Zeit dauern.
Wir entpacken das Archiv mit:

Code:

(Kleiner Tipp: Tab-Taste = Autovervollständigung)

Je nach Rechenleistung kann dieser Vorgang einige Zeit in Anspruch nehmen.

———————————————————-
1.2 TeamSpeak starten
———————————————————-
Nun wechseln wir mit:

Code:

in unser soeben entpacktes Verzeichnis.
Da bei TeamSpeak ein Startscript schon beiliegt genügt ein:

Code:

um den Server zu starten. Wenn ein:

Code:

erscheint, wurde er erfolgreich gestartet. Das Ganze können wir mit:

Code:

auch nochmal überprüfen. Weitere Commands:

• ./teamspeak2-server_startscript stop – Stoppt den Server

• ./teamspeak2-server_startscript restart – Startet den Server neu

• ./teamspeak2-server_startscript passwords – Gibt das Superadmin und Admin-Passwort aus – Wobei wir beim nächsten Punkt wären. Wir schreiben:

Code:

in die Konsole um das SuperAdmin-Passwort zu bekommen. (Dies ist kein Standardpasswort sondern ein generiertes, es muss also nicht geändert werden!)

———————————————————-
1.3 Das WebInterface
———————————————————-
Nun können wir uns am Browser mit

http://ip.des.servers:14534

bzw.

http://localhost:14534

ins WebInterface einloggen. Das Interface an sich ist selbsterklärend.

Zurück zur Shell:
Im TeamSpeak-Verzeichnis finden wir die server.ini, die mit:

Code:

geöffnet werden kann.

——————————————————-
Sollte mcedit nicht funktionieren, muss der mc-editor erst Installiert werden:

Debian: Einfach „apt-get install mc“ eingeben.
Gentoo: Einfach „emerge mc“ eingeben.
Alle anderen Distributionen: Klick

Das Paket installiert man dann mit: „rpm -ivh PAKETNAME“ (Unter Debian und Gentoo ist dieser Schritt nicht mehr notwendig)
——————————————————-

———————————————————-
1.4 Die server.ini
———————————————————-
[Main Config]
BoundToIp1Werte 0.0.0.1 bis 255.255.255.255 – Standardwert: leer – Wenn der Server mehrere IP-Adressen „besitzt“ kann TeamSpeak dort einer IP zugewiesen werden.
ExternalIPDetectionWerte 0 oder 1 – Standardwert: 1 – Diese Funktion sollte auf 1 bleiben, da der TeamSpeak-Server sich dadurch selbst die auf den Server verweisende IP „besorgt“.
HTTPServer PortWerte: 1 bis 65535 – Standardwert: 14534 – Dies ist der Port zum WebInterface von TeamSpeak.
HTTPServer EnabledWerte: 0 oder 1 – Standartwert: 1 – Diese Funktion bestimmt, ob das WebInterface an oder ausgeschaltet sein soll.
DateTimeFormatWerte: Beliebig vertauschbar – Standardwert: dd-mm-yyyy hh:nn:ss – Die Zeitangabe für TeamSpeak
TCPQueryPortWerte: 1 bis 65535 – Standardwert: 51234 – Legt den Port zum Zugriff auf den Server per Telnet fest (Fortgeschrittene).
AllowedClientNameCharsWerte: A-Z + Sonderzeichen – Standardwert: leer – Die erlaubten Buchstaben/Zeichen im Nicknamen der Clients, die auf den Server Connecten (Sinnvoller ist die nächste Einstellung).
DisAllowedClientNameCharsWerte: A-Z + Sonderzeichen – Standardwerte: ()[]{} – Die Buchstaben/Zeichen die nicht im Nicknamen der Clients vorkommen dürfen.

[Debug]
MessageTypesWerte: ? – Standardwert: LMTALL Diese Einstellung am besten einfach so lassen
MessageDepthsWerte: ? – Standardwert: LMDALL – Diese Einstellung am besten einfach so lassen

[WebPost]
Diese Einstellungen können komfortabel im WebInterface verwaltet werden (Global Settings).

[Log]
access_rWerte 0 oder 1 Standardwert: 0 – Logt die Aktion Registriert (Wenn sich ein User Registriert/Den Server betritt)
access_uWerte 0 oder 1 Standardwert: 0 – Logt die Aktion Unregistriert (Wenn ein Unregistrierter User den Server betritt)
channel_registeredWerte 0 oder 1 Standardwert: 0 – Logt die Aktion Registierte Channel (Wenn ein Channel Registriert/gelöscht wird)
channel_unregisteredWerte 0 oder 1 Standardwert: 0 – Logt die Aktion Unregistrierte Channel (Wenn ein Unregistriert Channel erstellt wird)
saWerte 0 oder 1 Standardwert: 0 – Logt die Aktion ServerAdmin (Wenn ein Server-Admin den Server betritt/jemand ServerAdmin bekommt/jemand ServerAdmin entzogen wird)
chatWerte 0 oder 1 Standardwert: 0 – Logt die Aktion Chat (Wenn sich User/Registrierte/Admins per Chat unterhalten)
kick_serverWerte 0 oder 1 Standardwert: 0 – Logt die Aktion ServerKick (Wenn jemand vom Server gekickt wird)
kick_channelWerte 0 oder 1 Standardwert: 0 – Logt die Aktion ChannelKick (Wenn jemand aus einem Channel gekickt wird)

[Spam]
Diese Einstellungen können komfortabel im WebInterface verwaltet werden (Global Settings).

———————————————————-
1.5 Die server.log
———————————————————-
In ihr werden:

• Die Resultate von den Log-Einstellungen der server.ini gespeichert.
• Änderungen der Konfiguration gespeichert. (Starten des Servers/Starten eines Virtuellen Servers usw..)
• Eventuell auftretende Fehler gespeichert. (Nützlich hier im Forum!)

———————————————————-
1.6 Die server.dbs
———————————————————-
• In der server.dbs werden alle Informationen über die Virtuellen Server gespeichert. (Unter anderem die Channels, Servernamen usw..)

———————————————————-
2.0 Routerkonfiguration
———————————————————-
Verwendet man im internen Netzwerk einen Router, so muss man Konfigurationseinstellungen am Router vornehmen, bevor andere User sich mit deinem TeamSpeak-Server ausserhalb des internen Netzwerks, also über das Internet verbinden können. Du selber musst dich mit der internen IP, also 192.168.x.x verbinden, wenn du den Server innerhalb deines Privaten Netzwerkes installierst.
Da es unzählige Routermodelle gibt, ist es sehr schwer, das so einfach wie möglich zu erklären. Man muss selbst auch ein bisschen nachdenken.

Normalerweise haben alle Router eine eigene „Homepage“, in der verschiedene Einstellungen vorgenommen werden können.
Also öffnen wie den Browser und geben

Code:

ein. Sollte ein Fenster mit einer Passwortabfrage erscheinen, ist der Benutzername normalerweise

Code:

und das Passwort

Code:

Wenn du dir sicher bist, dass du Benutzername und Passwort richtig eingegeben hast, und trotzem der Zugriff verweigert wird => Handbuch des Routers lesen.
Wenn das Fenster jedoch gar nicht erscheint, so kannst du es mit

Code:

probieren. Wenn das Fenster dann immer noch nicht erscheint => Handbuch des Routers lesen.

Ich nehme an, dass wir uns jetzt auf der Startseite der „Routerhomepage“ befinden. Bitte ändere dort keine Einstellungen wenn du nicht weißt, was es bedeutet.
Wie schon gesagt, es gibt viele verschiedene Routermodelle, deshalb musst du jetzt selber die „Homepage“ nach „Port-Forwarding“, „Port-Freigabe“, „Virtual-Servers“, „Ports“ oder ähnlichem durchsuchen.
Dort sollten sich mindestens 2 Textfelder befinden:
Das Textfeld, in das der benötigte Port eingegeben wird und das Textfeld, in das deine Lokale IP-Adresse eingegeben werden muss (192.168.x.x). TeamSpeak verwendet folgende Ports:

– 8767 wäre der UDP-Standartport. (Nur dieser ist notwendig um sich mit dem Server von ausserhalb zu verbinden. Wenn ein neuer virtueller Server mit Port 8768 gestartet wird, so muss die Port-Freigabe auch für diesen konfiguriert werden)

– 14534 wäre der TCP-WebInterfaceport. (Zur Administration)

– 51234 wäre der TCP-Telnetport. (Fortgeschrittene)

Nach der Eingabe der gewünschten Ports den Button „Save“, „Commit“ oder ähnliches betätigen, sonst werden die Einstellungen nicht gespeichert!

———————————————————-
3.0 Backup erstellen
———————————————————-
Manchmal ist es sinnvoll, zwischendurch ein Backup (Sicherung) vom TeamSpeak-Server vorzunehmen. Im Falle einer Übernahme des Servers oder durch Dummheit kann es schnell vorkommen, dass man mit leeren Händen da steht. Genau in dieser Sektion wollen wir das verhindern: (Es gibt auch andere Wege ein Backup von Dateien zu erstellen, jedoch sind das Scripte die mehr Linux-Kenntnisse erfordern. Als Anfänger kann man dadurch das System beschädigen. Deshalb machen wir das noch auf die „unmoderne“ Tour.)

Für uns ist also die server.dbs (in der die Informationen für alle Server, Channels usw. enthalten sind) und die server.ini (in der alle Informationen über die Einstellungen des TeamSpeak-Servers enthalten sind) wichtig.
Da wir faul sind und keine Lust dazu haben die einzelnen Dateien auf einen anderen PC/Server zu kopieren, packen wir die zwei Dateien in ein .tar.gz-Archiv. Wir gehen also in unser TeamSpeak-Verzeichnis und geben folgendes ein:

Code:

Und schon haben wir alle zwei Dateien im Archiv.
Jetzt haben wir verschiedene Möglichkeiten das Archiv vom Server zu bekommen. Wir nehmen aber die Einfachste: WinSCP
Das Programm ist eigendlich selbsterklärend. Wie auch mit dem SSH-Clienten einfach einloggen. Von dort aus kann man wie im Explorer die Datei einfach auf den Lokalen PC downloaden.

Und schon sind wir fertig!

Wenn wir das Backup wieder einspielen möchten, kopieren wir uns das Archiv mit WinSCP wieder vom PC auf den Server (ins TeamSpeak-Verzeichnis) und geben folgendes ein:

Code:

———————————————————-
4.0 Banner einbauen
———————————————————-
Seit der Final von TeamSpeak 2 ist es möglich einen Banner in TeamSpeak einzubauen. Dieser platziert sich dann im Client dort, wo unter anderem die Channelinformationen angezeigt werden. Momentan ist es leider nur möglich einen Banner für den kompletten Server zu konfigurieren und nicht für die einzelnen virtuellen. Noch ein Haken: Wenn der Client seine Fenstergröße ändert, verzieht sich der Banner in selben Proportionen.

WICHTIG: Der Banner muss im .jpg Format sein, sonst wird er nicht angezeigt!

Wir müssen uns wie gewohnt mit dem SSH-Clienten einloggen, ins TeamSpeak-Verzeichnis wechseln und mit dem Befehl

Code:

(oder anderen Editoren z.B. nano, pico, vi…) die Konfigurationsdatei von TeamSpeak öffnen.
Dort finden wir den Eintrag

Code:

den wir wie folgt abändern

Code:

Durch diese Einstellung wird der Banner mit der angegebenen URL verlinkt. Der Client wird also auf deinedomain.de verwiesen, wenn er auf den Banner klickt. Möchte man das nicht, so lassen wir diese Einstellung einfach aus.

Ganz unten in der server.ini geben wir nun folgendes ein:

Code:

Wie du siehst steht dort jetzt der absolute Pfad zum Banner.
Wenn du den mceditor verwendet hast, mit „F10“ wieder beenden (Aber abspeichern nicht vergessen).
Das unsere soeben getätigten Einstellungen auch vom Server erkannt werden, müssen wir den TeamSpeak-Server mit

Code:

kurz neustarten.

(Der Banner wird in der imagecache.ini beim Clienten abgespeichert. Leider wird der Banner nicht aktualisiert, wenn du den Banner mal ändern solltest. Der Benutzer hat somit mit hoher Warscheinlichkeit den Banner bis er mal wieder formatiert. Durch löschen der imagecache.ini (die Datei ist hidden – C:Dokumente und EinstellungenDeinNameAnwendungsdatenteamspeak2 ) wird der Banner dann wieder aktualisiert.)

#######################

TeamSpeak Server einrichten (Linux)

Einen TeamSpeak Server selbst zu hosten, hat viele Vorteile. Man hat auf jeden Fall SSA-Rechte und kann damit eine Menge anstellen.

Wie richtet man aber einen TeamSpeak Server unter Linux überhaupt ein? Dieses Tutorial hilft dabei.

Also, man hat nun seinen eigenen Server, ein V-Server tut es aber auch. Anbieter gibt es zu hauf, ich empfehle immer gerne die V-Server von netcup.de.

Das tolle an TeamSpeak 2 ist nämlich, dass es so wenig Ressourcen braucht, dass auch ein V-Server genügt. Da man eh “nur” maximal 10 mal 100 Slots hosten darf, ergeben sich da auch keine großen Schwierigkeiten durch eine zu große Last.

Als erstes muss man sich mit seinen Zugangsdaten auf dem Server einloggen. Putty ist dafür mehr als geeignet.

Nun wollen wir den TeamSpeak Server aber nicht mit den “root-Rechten” starten, denn dann könnte ein Hacker, der eine Sicherheitslücke in TS2 nutzt, auch die Kontrolle des ganzen Servers übernehmen. Wir erstellen uns also einen weniger priveligierten Nutzer:

useradd -g users -d /home/teamspeak-server -m teamspeak-server

“useradd” ist der Befehl, um unter Linux einen Benutzer hinzuzufügen. “-g” definiert die Benutzergruppe. “-d” weißt das Heimatverzeichnis zu und erstellt es. “-m” ist der Benutzername.

Danach muss der Benutzer noch ein Passwort bekommen. Dies erledigen wir mit:

passwd teamspeak-server

Folgend gibst du das Kennwort ein und dann noch ein zweites mal. Dabei achte darauf, dass es ein SICHERES Passwort ist!

Als nächstes ein Wechsel zu dem “teamspeak-server” Benutzer:

su teamspeak-server

und ein Wechsel in sein Heimatverzeichnis:

cd

Super! Jetzt haben wir den Benutzer, unter dem der TeamSpeak Server laufen soll. Fehlt eigentlich nur… der TeamSpeak Server:

Als erstes lesen wir die EULA von Teamspeak und akzeptieren sie, so wie sie ist. (Ich find es mehr als selbstverständlich, sich an die Bedingungen von TeamSpeak zu halten!)

Nun laden wir den “Server” auf den Server:

wget ftp://ftp.freenet.de/pub/4players/teamspeak.org/releases/ts2_server_rc2_202319.tar.bz2

und entpacken das Archiv:

tar xfvj ts2_server_rc2_202319.tar.bz2

Und benennen den Ordner um:

mv tss2_rc2 instanz-1

Viel ist es nicht mehr ;) In den Serverordner wechseln:

cd instanz-1

und den Teamspeakserver das Erste mal starten:

./teamspeak2-server_startscript start

und wieder stoppen:

./teamspeak2-server_startscript stop

Denn unser Server soll ja sicherer sein! Also folgendes machen, um die alte Serverdatei umzubenennen und die neue zu laden:

mv server_linux server_linux.bak

wget ftp://ftp.freenet.de/pub/4players/teamspeak.org/developer/server/202401/server_linux

Als nächstes installieren wir WinSCP und verbinden uns mit dem “teamspeak-server” benutzer auf unseren Host, öffnen den Ordner “instanz-1″ und dort öffnen wir die “server.ini”. In dieser Datei sind alle Konfigurationen gespeichert. Wir ändern den “Webinterfaceport” und den TCPport, um es Kiddies schwerer zu machen, den Server zu “hacken”. Dazu setzten wir eine andere Nummer hinter folgende Einträge:

HTTPServer Port=

TCPQueryPort=

In der Regel (solange auf dem Server nur TS2 läuft), kann man einen beliebigen, fünfstelligen Port wählen.

Wer möchte, kann auch folgende Einträge auf “1″ setzten, damit alle Aktionen des Servers in der server.log protokolliert werden.:

access_r=1
access_u=1
channel_registerred=1
channel_unregisterred=1
sa=1
chat=1
kick_server=1
kick_channel=1

Zum Ende starten wir unseren TS2 Server wieder mit:

./teamspeak2-server_startscript start

und freuen uns einen Ast =).

Oh, fehlen nur noch die Zugangsdaten zu unserem Server o.O. Diese finden wir in der server.log:

22-11-08 15:20:08,WARNING,Info,SERVER, admin account info: username: admin password: q3nbf5
22-11-08 15:20:08,WARNING,Info,SERVER, superadmin account info: username: superadmin password: d7my7i

steht etwa bei mir. “admin” gehört zu dem bereits gestarten Server mit Port 8767; “superadmin” ist der Login zum SSA Bereich.